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Neuigkeiten

Klimawandel und Urbanes Wassermanagement

 

von Christian Becker
Technischer Vertrieb DACH, XP Solutions Deutschland

Bei meinem Besuch der Essener Tagung 2017 habe ich in den Sessions zu Klimawandel und Urbanes Wassermanagement sehr interessante Vorträge zu den Auswirkungen der Urbanisierung auf den natürlichen Wasserhaushalt und auch auf unsere Gesundheit gehört. Man kann statistisch nachweisen, dass es bei Hitzewellen einen deutlichen Zuwachs an Krankenhausaufnahmen mit Herzkreislaufbeschwerden und auch an Todesfällen gibt. Wie sicher die meisten von uns schon festgestellt haben, werden Hitzewellen durch ein urbanes Umfeld verstärkt. Jedoch kann diese Verstärkung durch Grünflächen abgemindert werden. Größere Parkanlagen können hierbei 200 bis 300 Meter über ihre Grenzen hinaus wirken.

Die Zunahme der Urbanisierung wirkt sich auch immer stärker auf den natürlichen Wasserhaushalt aus. Neue versiegelte Flächen führen zu einem schnelleren Abfluss des Regenwassers woraus weniger Verdunstung und Versickerung resultiert. Weiter kann man eine Zunahme der kleinen und mittleren Hochwasser beobachten. Die Urbanisierung steigt nicht nur durch das Bevölkerungswachstum, viel stärker fällt hierbei die Tatsache ins Gewicht, das die Wohnfläche je Einwohner in Deutschland seit 1990 um ca. 33% zugenommen hat.

Ein möglicher Ansatz diese beiden folgen der zunehmenden Urbanisierung abzumindern ist der Einsatz von naturnaher und dezentraler Regenwasserbewirtschaftung. Hierdurch werden nicht nur die Verdunstung und Versickerung gefördert, sondern es gibt auch einen positiven Einfluss auf Hitzewellen, insbesondere wenn auf den Grünflächen Baumbewuchs geschaffen wird. Es gibt schon sehr viele erfolgreiche Beispiele wie Grüne Infrastruktur zu mehr Lebensqualität in Wohnquartieren führen kann.

Wie Sie effektiv dezentrale Regenwasserbewirtschaftung planen können erfahren Sie z.B. in unserem Webinar am 26. April.


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